Bau für die ersten Kioskanlagen ist gestartet

Arbeiten an den Kioskanlagen

Der Karlsruher SC ist in den letzten Zügen der laufenden Spielzeit. Doch auch wenn bald der Spielbetrieb im Wildparkstadion ruht, die Bauarbeiten für das neue, vollumgebaute Stadion laufen auf Hochtouren weiter. Das Ziel ist klar vor Augen: Im September soll die Osttribüne in Betrieb gehen können. Zur gleichen Zeit wird dann die Haupttribüne außer Betrieb genommen, um hier mit dem Vollumbau loslegen zu können.

Bis zur Übergabe des Neubaus haben die im Auftrag der BAM Sports GmbH tätigen Handwerker aber noch einiges an Arbeit vor der Brust. Derzeit laufen die Arbeit an der Dachkonstruktion auf Hochtouren: Dafür werden zunächst an den Stützen Ankerpunkte geschaffen, die für die Befestigung der Dachträger dienen. Die später um das ganze Stadion positionierten Y-Stützen nehmen dabei die Zug- und Druckkräfte aus der Hebelwirkung der frei auskragenden Dachkonstruktion auf. Diese Stützen stehen mittlerweile nicht nur entlang der Osttribüne, sondern auch in den Kurvenbereichen zur Nord-Tribüne. Zuletzt wurden letzte Lücken in der Reihe der Stützen geschlossen.

Das Dach selbst besteht aus einer Stahlkonstruktion welches im vorderen, zum Spielfeld gerichteten Teil mit transparenten Platten aus Polycarbonat gedeckt wird. Neben dem Schutz vor dem Wetter wird so auch für viel natürliches Licht im Stadioninneren gesorgt. Dahinter und damit direkt über den Zuschauerrängen, besteht die Überdachung aus Trapezblech. Im Stadionring laufen die Arbeiten für die Sanitäreinrichtungen und Funktionsräume. Auf der gegenüberliegenden Seite des Stadionboulevards sind in der vergangenen Woche die ersten Arbeiten für die Verkaufskioske angelaufen. Wo es später die Stadionwurst und mehr zu kaufen geben wird, ist jetzt allerdings erst einmal Betonieren angesagt. In einem ersten Schritt wird die Bodenplatte gefertigt, bevor darauf die Mauerarbeiten für die Kioske starten.

Geschichte ist mittlerweile die provisorische Südtribüne, auf der in der Bauphase die Gäste-Fans Platz gefunden haben. Früher als ursprünglich geplant wurde das Provisorium nun demontiert, um Platz zu schaffen für die Arbeiten an der neuen Südtribüne. Übrig geblieben ist nur ein Kamerapodest, von wo aus die Zuschauer vor den Fernsehern die Hintertor-Perspektive einnehmen können. Das verschwindet dann mit Ende der laufenden Spielzeit ebenfalls. In einem nächsten Schritt wird hier der Erdwall modelliert, die Fundamente für das Stützwerk hergestellt und Leitungen verlegt.

Auch im Stadionumfeld geschieht derzeit einiges: Im Bereich des ehemaligen Amateurstadions, direkt angrenzend zum Adenauerring, ist mittlerweile die Aufstellfläche für die Gäste asphaltiert. Noch wird der Platz für die Baubüros der beteiligten Firmen genutzt. Mit Aufnahme des Spielbetriebs in der zweiten Jahreshälfte werden hier die TV-Teams und die Polizei ihr Lager aufschlagen. Nach Ende der Bauarbeiten ist der Bereich dann den Gästefans vorbehalten, die über eine Brücke in ihren Block im Stadion gelangen werden. Zudem baut der Karlsruher SC derzeit angrenzend zur Lärchenallee in Eigenregie einen neuen Kunstrasenplatz.

Doch nicht nur beim Bau des Stadions am Adenauerring gibt es Neuigkeiten: Seit Mitte Juni präsentiert sich der Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark in den sozialen Netzwerken. Auf Facebook und Instagram werden nun regelmäßig aktuelle Bilder und kurze Video-Clips veröffentlicht. Zu finden sind die Kanäle jeweils unter dem Stichwort „Stadionneubau Karlsruhe“.